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FX Factory Die MEET Autorenwerkstatt der Bonner Entwicklungswerkstatt für Computermedien und das Animax Multimediatheater erhielten für FX Factory eine Anerkennung beim Prix Ars Electronica 2002.
 

Art of Immersion:

POÉME SPATIAL

Klanginstallation von Gerhard Eckel
14.Dezember 2001 18 - 22 Uhr Einführung:
Prof. Anthony Moore (Leiter der Kunsthochschule für Medien Köln)

Die Klanginstallation Poéme spatial von Gerhard Eckel ist das erste Projekt, das mit dem neuen Audiodome Raumklangsystem von Animax und IMK realisiert wurde Aeldrik Pander und Bodo Lensch haben das aus 40 Lautsprechern bestehende System in Zusammenarbeit mit dem IMK Fraunhofer Institut für Medienkommunikation entwickelt.
Poéme spatial wurde speziell für die Möglichkeiten des neuen virtuellen Klangraumes komponiert, dessen Konzeption auch von Gerhard Eckel stammt. Die Installation versucht, das spannende akustische Neuland erstmals künstlerisch auszuloten.

Gerhard Eckel

C A M E R A M U S I C A

VIRTUELLE MUSIKINSTALLATION

Ein Gemeinschaftsprojekt der GMD-Forschungszentrum Informationstechnik GmbH (IMK - Institut fuer Medienkommunikation) und der Bonner Entwicklungswerkstatt fuer Computermedien e.V. (BEC).

Verlaengert bis zum 20.November

15. September - 20. November 2000.

Mo 9-12 Uhr, Di-Fr 9-12 Uhr und 15-18 Uhr, Sa-So 15-18 Uhr

Die Anmeldung ist erforderlich unter

Tel. 02225 888420 (Mo-Fr 9-15 Uhr),
um laengere Wartezeiten zu vermeiden.

In den tradierten Formen musikalischer Darbietungen sind die Rollen klar verteilt: Hier die Musiker, dort das Publikum - eine recht starre Anordnung von Produzenten und Konsumenten. In dieser Konstellation bleibt dem Zuhoerer eine entscheidende Erfahrung verschlossen: Waehrend die Musiker im Rahmen der in der Komposition vorgegebenen Moeglichkeiten fortlaufend kreative Entscheidungen treffen, z.B. den einen oder anderen Weg der Partitur einschlagen, hat das Publikum keinen unmittelbaren Zugriff auf den Reichtum an formaler Variabilitaet, der in offenen Musikformen angelegt ist.

Auf dieses Defizit zielt das Projekt "CAMERA MUSICA": Hier wird es auch einem musikalisch nicht vorgebildeten Publikum moeglich, die formale Offenheit einer Komposition durch das Experimentieren mit Klangmaterial auf eine hoechst sinnliche und spielerische Art zu erfassen.
Die vom Komponisten Gerhard Eckel konzipierte "CAMERA MUSICA" macht sich den bestens ausgepraegten und im Alltag staendig unbewusst aktiven Orientierungssinn der Besucher zunutze. Die in dieser Installation gestalteten imaginaeren Raeume stellen gleichzeitig das in der musikalischen Komposition angelegte Handlungsfeld metaphorisch dar. Waehrend man sich durch die Raeume bewegt, erfaehrt man die Musik. Grosser Schritt nach vorn, kleiner Schritt zurueck, ein Sprung zur Seite - jede Bewegung, die der Besucher bei der Erkundung der Raeume macht, findet sogleich eine musikalisch - klangliche Entsprechung. Indem also die Musik fortwaehrend der Bewegung folgt, entsteht ein intuitives Interface, das die Besucher zur Erforschung offener Kompositionen animiert.

"CAMERA MUSICA" wurde realisiert mit der Unterstuetzung von Vincent Royer, John Plate, Bodo Lensch, Martin Goebel, Aeldrik Pander, Berthold Kirsch, Jelske Kloppenburg und Harmony Eccles.

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